Mir gerecht werden

Es gibt einen Satz, den ich über die Jahre immer wieder gelesen habe. Manchmal steht er direkt in einer Nachricht, manchmal versteckt er sich zwischen den Zeilen und manchmal wird er erst nach Wochen ausgesprochen: „Ich habe Angst, Ihnen nicht gerecht zu werden.“ Was mich daran jedes Mal fasziniert, ist die Frage, woher diese Angst eigentlich kommt. Denn wenn ich ehrlich bin, habe ich die meisten Erwartungen, vor denen diese Menschen sich fürchten, niemals ausgesprochen. Trotzdem existieren sie. Irgendwo in ihren Köpfen haben sie sich aufgebaut und mit der Zeit eine Größe erreicht, die mit der Realität oft nur noch wenig zu tun hat. Ich glaube, dass viele Menschen den Fehler machen, sich ihr Gegenüber aus einzelnen Puzzleteilen zusammenzusetzen. Sie lesen Texte, betrachten Bilder, hören Erzählungen anderer und ergänzen den Rest mit ihrer eigenen Fantasie. Am Ende entsteht daraus nicht mehr die tatsächliche Person, sondern eine Vorstellung, die zunehmend eigenständig wird.

Diese Vorstellung hat dann plötzlich Ansprüche, die nie formuliert wurden. Sie verlangt Perfektion, duldet keine Schwäche und bewertet jeden Fehler als Versagen. Das Problem dabei ist nur, dass diese Person gar nicht existiert. Nicht selten habe ich den Eindruck, dass manche Menschen wesentlich strengere Maßstäbe an mich herantragen, als ich selbst jemals an sie stellen würde. Vielleicht liegt das daran, dass viele ihr eigenes Denken auf andere übertragen. Wer mit sich selbst hart ins Gericht geht, vermutet dieselbe Härte auch bei seinem Gegenüber. Wer sich selbst kaum Fehler zugesteht, rechnet ständig damit, dass andere ebenso urteilen. Wer sich bereits wegen einer Kleinigkeit schuldig fühlt, erwartet die Verurteilung oft lange bevor überhaupt jemand ein Urteil gefällt hat. Dadurch entsteht ein merkwürdiger Kreislauf. Aus Angst, nicht zu genügen, beginnen manche Menschen, Dinge zu verheimlichen, Ausreden zu suchen oder sich immer weiter unter Druck zu setzen. Dabei wäre die Lösung häufig erstaunlich einfach.

Wenn etwas nicht funktioniert, dann sage es.

Wenn das Leben gerade dazwischenkommt, dann sage es.

Wenn Du eine Aufgabe nicht erfüllen kannst, dann sage es.

Ich habe nie verstanden, warum Ehrlichkeit für manche die schwierigere Option zu sein scheint als das Versteckspiel, das anschließend beginnt. Natürlich freue ich mich über Einsatz, Verlässlichkeit und Engagement. Das dürfte niemanden überraschen. Aber zwischen einem Menschen, der offen kommuniziert, und einem Menschen, der krampfhaft versucht, makellos zu erscheinen, werde ich immer denjenigen bevorzugen, der ehrlich ist. Denn Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass nie etwas schiefläuft. Vertrauen entsteht dadurch, dass man miteinander umgehen kann, wenn etwas schiefläuft. Vielleicht wäre deshalb eine andere Frage sinnvoller.

Nicht: „Wie werde ich ihr gerecht?“

Sondern: „Wie begegne ich ihr aufrichtig?“

Die Antwort darauf ist wesentlich einfacher und gleichzeitig wesentlich wertvoller. Wer ehrlich kommuniziert, muss keine künstliche Rolle aufrechterhalten. Er muss sich keine Geschichten merken, keine Fassade schützen und keine Erwartungen erfüllen, die nur in seiner eigenen Vorstellung existieren. Und vielleicht stellt er dabei irgendwann fest, dass die größte Hürde nie meine Ansprüche waren, sondern die Ansprüche, die er sich selbst auferlegt hat.

Ich warte auf deine Nachricht

Manchmal hat ein Loser Glück und ein neuer Platz an meiner Seite ist frei. Dann sollte er stets schnell handeln und mich kontaktieren, da viele bereits auf so eine Chance warten. Wie das baldige Eigentum von diesem freien Platz erfährt? Vielleicht durch einen typischen Beitrag, wie diesen. Also, wenn in Dir etwas brennt, was Du alleine nicht löschen kannst und Du Dich in eine feste Verbindung mit mir sehnst, so werde genau jetzt aktiv!

 

Großes Sommergewinnspiel 2026

Als kleines Dankeschön für eure Unterstützung startet heute mein großes gratis Sommergewinnspiel für alle Clubmitglieder.

So nimmst du teil

Sende mir bis spätestens 31. Juli 2026 hier, per WhatsApp oder per Telegram folgendes Losungswort:

„Sommergewinnspiel 2026 + Benutzername von meiner Website“

Damit landest du automatisch im Lostopf.

Zu gewinnen gibt es:

1× Wunschclip nach deinen Vorgaben

3× personalisierte Grußbilder

1× Überraschungs-Kleiderpaket aus meinem Bestand

2× Dirty Sprachnachrichten

3× jeweils 20 Coins für meine Website

Teilnahmebedingungen

Einsendeschluss ist der 31.07.2026.

Jeder Teilnehmer kann nur einmal am Gewinnspiel teilnehmen.

Pro Person ist maximal ein Gewinn möglich.

Die Gewinne werden ausgelost und können nicht frei gewählt werden.

Eine Barauszahlung der Gewinne ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

Eure Herrin Sabina

Sei lieber brav

Wenn Du brav bist, so könnte ich mir vorstellen, Dir meine Spucke zu schenken. Eine lange Speichelsträhne in Dein weit geöffnetes Maul fallen zu lassen. Vielleicht würde ich Dich auch als Schemel für meine Füße benutzen, wenn ich meine Serie schaue. Du dürftest Dich dabei nicht bewegen und tust Du es doch, so setze ich eine Wäscheklammer an und verschlechtere Deine Lage. Oder ich lade Dich zu einer Feier unter Freundinnen ein und Du bist das Ziel jeglichen Spotts. Mein Freundeskreis könnte dann seine Neugier an Dir stillen und ein paar Spuren auf Dich zeichnen. Schade, dass du nicht brav bist. 

 

Ich erkenne dich

Voller Tatendrang dringe ich in Deinen Kopf ein und finde schnell Deine Steuerzentrale. Hier muss ich einiges umstellen, die Kabel neu legen und mich an Deine Batterie anschließen. Jede Aufgabe, in die ich Dich werfe, wird mir somit neue Energie schenken. Jede Belastung von Dir wird für mich zur Erleichterung. Je angespannter Du bist, desto besser. Du bist automatisch folgsam, weil meine Worte Dein Belohnungssystem streicheln. Du möchtest mich im Kopf? Werde vorstellig!

 

Schicksal

Manchmal sitzt Du da und fragst Dich, warum etwas nicht geschieht. Warum eine Sehnsucht unerfüllt bleibt. Warum eine Begegnung ausbleibt. Warum sich eine Tür schließt, obwohl Du sicher warst, dass genau dahinter Dein Weg liegen müsste. Vielleicht liegt es daran, dass Du nicht jede Kurve Deiner eigenen Geschichte kennst. Wir Menschen betrachten unser Leben oft wie eine einzelne Seite und sehen dabei nur den heutigen Tag sowie den Schmerz des Augenblicks. Wir sehen vor allem das, was fehlt und das, was nicht ist. Niemand kann jedoch ein ganzes Buch verstehen, wenn er nur einen einzigen Absatz liest. Ich glaube, dass vieles seinen Platz indirekt bereits hat. Nicht immer zu der Zeit, die wir uns wünschen. Auch nicht immer in der Form, die wir erwarten. Aber oft genau so, wie wir es später verstehen lernen.

Auch im BDSM begegne ich diesem Gedanken immer wieder. Menschen treten in mein Leben, wenn sie bereit sind. Manche erscheinen Jahre zu früh und andere Jahre zu spät. Manche bleiben nur für wenige Kapitel, während andere Teil einer Geschichte werden, die lange weitergeschrieben wird. Nichts davon lässt sich erzwingen. Du kannst eine Tür öffnen, einen Schritt gehen und eine Entscheidung treffen, aber Du kannst nicht bestimmen, wann ein anderer Mensch an derselben Kreuzung ankommt.

Vielleicht ist genau das die schwierigste Lektion.

Vertrauen bedeutet nicht nur, einer Person zu vertrauen. Vertrauen bedeutet manchmal auch, dem eigenen Weg zu vertrauen, selbst dann, wenn Du gerade nicht erkennen kannst, wohin er führt. Jede Enttäuschung fühlt sich zunächst wie ein Verlust an, doch später zeigt sich oft, dass daraus etwas anderes entstanden ist, das Du damals nicht erkennen konntest. Umwege erweisen sich im Rückblick nicht selten als die bessere Strecke, und ein Nein entpuppt sich manchmal als Vorbereitung auf etwas, das erst später seinen Platz findet. Wenn dunkle Gedanken kommen, erinnere Dich daran, dass Du niemals die gesamte Karte sehen kannst und immer nur den Abschnitt wahrnimmst, auf dem Du gerade gehst. Das Leben arbeitet oft leiser, als Du es im Moment glauben kannst, und es bewegt sich weiter, selbst wenn Du überzeugt bist, dass nichts geschieht. Während Du noch Stillstand fühlst, entsteht bereits etwas, das sich erst viel später zeigt. Nicht jeder Weg verläuft gerade und nicht jede Prüfung bedeutet eine Strafe. Ebenso ist nicht jede Verzögerung eine Ablehnung.

Manchmal formt das Schicksal einen Menschen zuerst, bevor es ihm das gibt, wonach er sich sehnt. Und vielleicht liegt genau darin der echte Trost, dass nicht alles von Deiner Geduld abhängt, nicht alles von Deiner Stärke und nicht alles von Deinem ständigen Kämpfen bestimmt wird. Manche Lasten musst Du lediglich tragen, bis ihre Bedeutung sichtbar wird und ihre Zeit gekommen ist. Mit jedem weiteren Tag fügt sich ein kleines Stück mehr in das Bild ein, das Du heute noch nicht vollständig erkennen kannst.

Irgendwann blickst Du zurück und erkennst, dass die Dinge nie zufällig waren, sondern einem Weg gefolgt sind, den Du damals noch nicht verstehen konntest. Selbst die Umwege hatten ihren Sinn, die Wartezeiten hatten ihre Aufgabe und die Enttäuschungen haben Dich stärker geprägt, als Dir in diesen Momenten bewusst war. Dann wirst Du vielleicht feststellen, dass Du längst auf dem richtigen Weg gewesen bist, auch in den Zeiten, in denen Du am stärksten daran gezweifelt hast.

Verdiente Konsequenz

Deine widerliche Visage lädt zur Bestrafung ein. Dieses Lächeln werde ich Dir gleich nehmen und mit meinen Füßen in Deinem Gesicht agieren und andere Ausdrücke zaubern. Steck Deine Zunge schön hinaus, damit ich meine Sohlen an Dir säubern kann. Du bist nur mein kleiner Waschlappen. Mehr nicht. Sehe ich da bei Dir was wachsen? Nur wegen meinen Füßen? Ekelhaftes Schwein. Mund weit auf. Weiter! Das hast Du Dir verdient.  

 

Dein Versagen

Über jeden kleinen Patzer freue ich mich. Über jede Unachtsamkeit und Nachlässigkeit. Es gehört dazu, dass ein Sklave bestraft werden muss. Das er die Zügel spürt und sich dadurch beobachtet fühlt. Nur so verbessert er sich und wird folgsamer. Nur so kennt er seine Grenzen und weiß, dass ich stets 100% verlange und weniger einfach bedeutet, dass er mich nicht zufrieden stellt. 

  

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